Kinder, Spielzeug & Alltagshelfer
Eine Sache sieht man, sobald man mal Vater ist, ziemlich schnell ein: Das Leben hat einen neuen Mittelpunkt. Wenn man sein Kind das erste Mal in den Armen hält und es einen so von untern anschaut, dann wird einem klar, das nichts mehr ist, wie es mal war. Man spürt eine neue Verantwortung, aber auch ein warmes Gefühl, das man so vorher noch nicht erlebt hat. Man will alles dafür tun, dass es diesem kleinen Lebewesen gut geht.
Wenn dann ein paar Wochen vergehen, lernt man aber auch die Kehrseite dieser neuen Lebenssituation kennen: Erstmal dreht sich natürlich alles um das Kind und die eigenen Bedürfnisse und Wünsche stehen erstmal hinten an. Ich habe dann relativ schnell die Erfahrung gemacht, dass alles viel leichter und entspannter läuft, wenn die Kinder glücklich und gut versorgt sind.
Was ich damit meine? Es gibt kleine Alltagshelfer, die manchmal nur ein paar Euro kosten und einem trotzdem unfassbar viel Zeit und Nerven sparen, weil man zum Beispiel nicht alle drei Sekunden das Spielzeug wieder aufheben muss, das schon 85 mal in einem großen Bogen auf den Boden gepfeffert wurde.
Ein weiteres Beispiel ist ein gutes Spielzeug. Das beschäftigt die Kinder eben länger als nur 15 Sekunden bis es in der Ecke landet und gibt dir somit genau die Zeit, die man auch mal zum Durchschnaufen oder eben für eine kleine Sporteinheit nutzen kann.

Und oftmals sind das eben nicht die Spielsachen, an die jeder sofort denkt und die man dann auch zu Hauf geschenkt bekommt, wenn das Kind dann auf der Welt ist.
Für unsere beiden Kinder zusammen, haben wir von Freunden und Verwandten bestimmt 6 oder 7 Schnuffeltücher geschenkt bekommen. Einer der absoluten Klassiker unter den Geschenken für Neugeborene.
Die Anzahl an Minuten, die sich meine Kinder mit diesen Tüchern beschäftigt haben, kann ich leider an einer Hand abzählen. Sie schauen gut aus und sind sicher optisch ein schönes Geschenk, aber einen tatsächlichen Nutzen hatten sie für uns kaum.
Die andere Alternative, um sich ein bisschen Freiraum zu schaffen, sind dann Fernseher und Tablet und ich bin absolut kein Anti-Bildschirm-Fanatiker, aber ich muss mein Kind auch noch nicht in jüngsten Jahren stundenlang vor die Bildschirme setzen.
Hin und wieder eine altersgerechte Serie oder Doku finde ich vollkommen in Ordnung. Der Rest kommt dann ab einem gewissen Alter wahrscheinlich sowieso von selbst.
Und genau aus diesen Gründen, möchte ich hier ein Archiv meiner gesammelten guten und schlechten Erfahrungen erstellen, sodass ihr davon profitieren könnt. Welche Grundausstattung brauche ich für mein Kind tatsächlich? Welche Alltagshelfer sind ihr Geld wirklich wert? Welches Spielzeug beschäftigt mein Kind sinnvoll und hilft ihm vielleicht sogar noch dabei, etwas zu lernen? Welche Serie kann ich mit meinem Kind in einem gewissen Alter schauen, ohne mir Sorgen zu machen, dass es gleich auf Energielevel 100 hochgepusht wird?
Ich lasse dabei sowohl meine Erfahrungen als Familienvater, als auch meine beruflichen Erfahrungen als Lehrer (für Wirtschaft & Englisch) einfließen. Aber keine Sorge, dass hier nur handgeklöppeltes Montessori-Spielzeug thematisiert wird, ich bin da nicht hochgeistig, sondern pragmatisch unterwegs.
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